Mein Blog rund um Psyche und Gesundheit

Gerade gestartet: Mein Blog, in dem ich derzeit noch unregelmäßig über viele Themen, die mir in meiner Praxis über den Weg laufen, schreiben werde. Ich freue mich über Rückmeldung unter info@stephanie-rochow.de

In eigener Sache

Warum ich ein Training für Jugendliche konzipiert habe

In meiner Praxis arbeite ich viel mit Jugendlichen. Aus den Gesprächen mit ihnen habe ich viel über ihre Ängste und Sorgen erfahren. Und dabei ging mir oft durch den Kopf: "Hier fehlt es an Resilienz". Gemeint ist die Fähigkeit, mit Krisen und Unerwartetem im eigenen Leben umzugehen, ohne daran zu zerbrechen.

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Krisen auf dem Weg zum Erwachsenen

Die Pubertät ist für viele Jugendliche auch eine Zeit der Krisen. Nicht nur in Pandemiezeiten erleben sie beispielsweise Schulversagen, heftigen Streit im Freundeskreis, Liebeskummer, Zerwürfnisse mit Eltern oder besten Freunden, dazu die Frage nach der eigenen Zukunft. Sie fühlen sich unsicher.

Stark fürs Leben - das kann man trainieren

Aus Krisen unversehrt, ja sogar gestärkt hervorzugehen, das kann man trainieren. Als ausgebildete Resilienztrainerin mache ich das mit Erwachsenen - und nun auch mit Jugendlichen ab 13 Jahren. Jugendliche können ebenfalls vom Resilienzkonzept profitieren. Ich habe das Programm für junge Menschen angepasst: Ein starker Fokus liegt auf den Themen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, Motivation und Zukunftsgestaltung, Umgang mit Fehlern und Versagen.


Wie sieht das praktisch aus?

In acht Sitzungen, jeweils 45 min, erzähle ich ein wenig zum Thema. Dann bekommst du eine Übung, die du für dich alleine durchführst. Das sind meistens Arbeitsblätter, sie helfen, sich besser kennenzulernen, Klarheit zu gewinnen - zum Beispiel über Ziele, Wünsche, Hindernisse. Wenn du magst, kannst du im Anschluss in der Gruppe über deine Erkenntnisse aus der Übung sprechen - musst du aber nicht. Außerdem gibt es Meditationsübungen -  damit sprechen wir dein Unterbewusstsein an. Zum Schluss der Sitzung gebe ich euch meist noch eine Hausaufgabe mit. Es sind kleine Aufgaben, die dir helfen, das Gelernte im Alltag umzusetzen.

Hast du Fragen zum Training? Dann schreib mir oder ruf mich an!
Stephanie Rochow

Vom Umgang mit Fehlern 

Manch einer kann das ja: Fehler gemacht, Schultern zucken, gut ist es. Andere grämen sich fürchterlich, entschuldigen sich, schleichen schuldbewusst durch die Gegend… Irgendwo in der Mitte liegt der richtige Weg. 

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Die Schuldfrage ist nicht entscheidend

„Mamaaaaaa, ich war´s nicht, Peter war´s!!!!!“. Wenn sich Geschwister streiten und etwas anstellen, dann geht es vor allem erstmal um die Schuldfrage. Schließlich will man keinen Ärger. Spätestens als Erwachsener sollte man jedoch mit den Konsequenzen seines Handelns, also auch seiner Fehler, umgehen können: Tatsächlich, da ist mir ein Fehler passiert. Sollten andere das als Schwäche interpretieren, so sagt das mehr über diese Menschen aus als über mich. Menschen, die nie freiwillig Fehler zugeben, also beispielsweise lieber anderen die Schuld in die Schuhe schieben, nutzen auch nicht die Chance, aus Fehlern zu lernen.

Von Fehlern profitieren

Noch heute kenne ich die Schreibweise schwieriger Wörter besonders gut, wenn sie mal ein Lehrer in der Schule als falsch angestrichen hatte. Der Grund dafür ist, dass ich mich mit dem Wort genauer beschäftigen musste, als ich es korrigiert habe. Ein Fehler ist ärgerlich, im besten Fall hält er uns unsere eigene Unzulänglichkeit vor, im schlimmsten Fall entsteht ein Schaden. Fehler haben auch ihre guten Seiten: Wir können daraus lernen und es das nächste Mal besser machen. 

Kurz bemitleiden und dann überlegen

Gönnen Sie sich bei Fehlern durchaus ein wenig Selbstmitleid, warum auch nicht? Bleiben Sie aber bitte nicht in dieser Phase stecken, das fühlt sich nicht gut an. Und es bringt Sie auch nicht weiter. Denn am Ende wäre es doch schön, wenn Ihnen dieser Fehler nicht noch einmal passiert. Also: Fragen Sie sich nach den 5 min Selbstmitleid, was genau schief gegangen ist. Und dann fragen Sie sich noch: Was müssen Sie verändern, damit das nicht noch einmal passiert?

Sie werden schnell merken, dass diese Technik nichts mit Schuldzuweisungen zu tun hat. Sie richten damit Ihren Blick in die Zukunft und denken konstruktiv. 

 

Hier noch die einzelnen Schritte im Überblick:

1.       Fehler machen

2.       5 Minuten Selbstmitleid

3.       Fragen: Was genau ist schiefgegangen?

4.       Fragen: Wie kann ich es anders/besser machen?

 

Viel Erfolg wünscht Stephanie Rochow

Winterblues 

 Jedes Jahr, pünktlich nach der Zeitumstellung, wünsche ich mir einen Winterschlaf für mich. Schuld daran ist das „Vampirhormon“ Melatonin, das während der Nacht ausgeschüttet wird und uns müde macht. Melatonin ist eine tolle Sache, das merken wir immer erst, wenn es uns fehlt. Denn viele Menschen leiden darunter, nicht genug davon zu haben, was dafür sorgt, dass sie nicht gut schlafen können. 

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Unser Körper stoppt die Ausschüttung von Melatonin, wenn Tageslicht auf unsere Netzhaut fällt. Dafür gibt es eigene Sinneszellen, die nur dafür da sind festzustellen, ob es Tag oder Nacht ist. Wird Tageslicht gemessen, dann schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus, ein sogenanntes Stresshormon, das uns wach macht, aufnahmefähig und konzentriert. Es beeinflusst dabei beispielsweise unseren Blutdruck, und es hemmt die Arbeit des Immunsystems. Deshalb ist es so wichtig für unsere Gesundheit, dass wir unseren Cortisolspiegel auch mal runterfahren. 

 

Also: Tageslicht macht uns wach. Nun ist die Winterzeit in unseren Breiten auch die Zeit der kurzen Tage. Klar, dass wir dann öfter mal müde sind, vielleicht auch mehr schlafen. Um gegenzusteuern, ist es empfehlenswert, Tageslicht zu tanken, wann immer das möglich ist. Das geht auch künstlich: Tageslichtlampen helfen vielen Menschen in dieser Zeit, munter zu sein, und sie hellen auch die Stimmung auf! Achtung: in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen bitte nicht benutzen, sonst wird das Einschlafen schwieriger! 

Resilienz trainieren: Wenn sich Pläne ändern müssen

Nachdem unsere Pläne für Weihnachten und Silvester dieser Tage stark in Frage stehen, haben mich meine Eltern auf eine tolle Idee gebracht, die ich gerne mit euch teilen möchte. Diese Idee spiegelt sehr gut das Thema Resilienz, also die Fähigkeit,  sich anzupassen, wenn sich etwas unvorhersehbares ändert. Je resilienter ein Mensch ist, desto weniger wird er aus der Bahn geworfen, wenn seine Pläne nicht umsetzbar sind, wenn sich Rahmenbedingungen plötzlich ändern etc.

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Doch nun möchte ich euch gerne verraten, was der Vorschlag meiner Eltern war, damit meine Familie gut durch die verlängerten Weihnachtsferien im Corona-Jahr 2020 kommen kann. Der simple Vorschlag meiner Eltern lautet: Macht euch mal Gedanken, wie ihr diese Zeit schön verbringen könnt. Die Rahmenbedingungen sind zugegebenermaßen auf den ersten Blick schwierig: Verreisen fällt aus, Freunde sollte man nur im ganz kleinen Rahmen treffen, Kino, Restaurant, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeiern, Bowling? Dieses Jahr nicht. 
Ein erstes Sammeln brachte folgende Vorschläge: Wir lernen die Endhaltestellen unserer S-Bahnen kennen. Einer recherchiert über den jeweiligen Ort und mögliche Ausflugsziele, und dann geht es los. Wir machen eine Wanderung im Dunkeln. Wir treffen uns im kleinen Kreis mit Freunden an der frischen Luft, warm eingepackt und mit Heißgetränken in der Thermoskanne dabei. Ich bin gespannt, welche Ideen uns noch einfallen werden. Ich freue mich über weitere Tipps, gerne per mail.

Kommt gut durch diese Zeit!
Eure Stephanie Rochow

Hypnose: Der Klient ist gefragt!

Ich bin immer wieder begeistert von den Möglichkeiten von Hypnose – beispielsweise bei der Bearbeitung von Ängsten, schmerzhaften Erlebnissen oder auch für die Verbesserung der Motivation zu Sport oder gesundem Essen. Es ist schön, mit dieser Methode zu arbeiten. Am sinnvollsten ist es jedoch, wenn der Klient mitwirkt und sich einbringt.

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So ist es beispielsweise wichtig, nach der ersten Sitzung zur Gewichtsreduktion die Suggestionen, also die Hypnosesitzung, nach spätestens einer Woche zu wiederholen. Das fällt vielen schwer, auch oder gerade, wenn sie bereits eine deutliche Verhaltensänderung spüren. Damit die Hypnose weiter und auch langfristig wirkt, muss sie mindestens einmal wiederholt werden, je nach Abnehmziel auch noch häufiger in immer größeren Abständen. Dazu stelle ich meinen Klienten gerne eine Audiodatei zur Verfügung.


Oft werde ich gebeten, eine Hypnosebehandlung zur Verbesserung des Schlafs durchzuführen. Im Vorgespräch stellt sich dann heraus, dass die Schlafumgebung verbessert werden kann. Dafür habe ich kleine, aber wirkungsvolle Tipps auf Lager. Simple Rituale, die immer wieder durchgeführt werden, merkt sich unser Unterbewusstsein besonders gut. Leider scheitert es oft an der Anwendung.  Ein Beispiel: Wenn Sie dazu neigen, im Bett zu grübeln, statt einzuschlafen, kann ein „Grübelstuhl“ helfen, den Sie am besten zu einer festen „Grübelzeit“ und immer dann benutzen, wenn Sie im Bett grübeln. Simpel, aber wirksam: Ihr Unterbewusstsein lernt: Im Bett wird nicht gegrübelt, dafür ist dieser Ort hier da, und immer um diese Tageszeit. Gleiches gilt für den Fernseher im Schlafzimmer: Er sollte zumindest eine Zeitlang nicht laufen. Das Bett sollte nur zum Schlafen benutzt werden. 


So, wie sich unsere Muskeln mithilfe eines Trainings entwickeln, so kann auch unser Unterbewusstsein nur dann neue Gewohnheiten verinnerlichen, wenn es trainiert wird. Dabei unterstützt Sie Hypnose immens! Den Rest müssen Sie selbst umsetzen. 

Gerne helfe ich Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen.

Ihre Stephanie Rochow

Wenn Zwangsgedanken quälen

Wenn Malte morgens aus dem Haus gehen will, quälen ihn Zweifel darüber, ob auch alle Elektrogeräte aus sind. Er kontrolliert wieder und wieder den Herd, das Bügeleisen, die Stereoanlage. Er traut seinem eigenen Urteil nicht über den Weg, gleichzeitig fühlt er sich von seinem Zwang gehindert, das Leben zu führen, was er gerne führen möchte. 

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Christa wiederum bedrücken ihre gewalttätigen Zwangsgedanken. Immer wieder kommen bei ihr Gedanken über Gewalttaten an ihrer Familie auf, dabei ist sie eine liebevolle und glückliche Mutter. Sie versteht nicht, wie sie auf diese Gedanken kommt, und warum sich diese bei ihr festgesetzt haben. Bei beiden Personen besteht die Möglichkeit, dass sie an einer Zwangserkrankung leiden- dies sollte ärztlich abgeklärt werden. Für den Betroffenen besteht bei Zwangsstörungen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken und/oder zu tun. Er wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge, er erlebt sie als übertrieben und sinnlos, kann ihnen willentlich jedoch meist nichts entgegensetzen.

Ursachen und Auslöser von Zwängen

Zwangsstörungen entstehen multifaktoriell, das heißt, sie haben mehrere Ursachen, die oft zusammenkommen. Es gibt wahrscheinlich eine genetische Komponente, aber auch Erklärungen, die auf Vorbild und Erziehung sowie Erfahrungen abzielen. Erleben Kinder sehr viel Kontrolle, kann daraus beispielsweise später ein Kontrollzwang entstehen. Viele Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen drängen sich den Betroffenen vor allem dann auf, wenn sie unter Stress stehen, oder werden durch eine besonders belastende Lebenssituation ausgelöst. Andere wiederum berichten davon, dass sich diese Zwänge vor allem dann bemerkbar machen, wenn sie zur Ruhe kommen. Betroffene mit Wasch- oder Kontrollzwang spüren ihren Zwang in den betreffenden Situationen. Oft entsteht aus einer Zwangshandlung mit der Zeit eine ganze Abfolge von Handlungen, ein Zwangsritual, und nahestehende Menschen werden mit einbezogen.


Behandlung von Zwangsstörungen

Werden Zwangsstörungen früh behandelt, so stehen die Chancen auf ein Abmildern der Symptome, sogar auf Heilung, gut. Je länger die Störung andauert, desto schwieriger wird es, diese erfolgreich zu behandeln. Für die Behandlung eignen sich gesprächstherapeutische und tiefenpsychologische Angebote, Verhaltenstherapie, aber auch Trancetechniken wie Hypnose oder EMDR. In der Verhaltenstherapie gibt es eine Methode, die sich Exposition nennt. Das bedeutet schlicht, dass man mit dem Patienten in die Situation hineingeht. So begleitet der Therapeut Malte beim Verlassen der Wohnung und übt mit ihm, auf die zahlreichen Kontrollgänge zu verzichten. Er unterstützt ihn dabei mit einer vorher eingeübten Entspannungsmethode, denn der Verzicht auf die Zwangshandlung führt zu großem Stress. Bei Christa wiederum hat es sich bewährt, im vertraulichen Gespräch über all die negativen und belastenden Aspekte des Mutterseins zu sprechen. Die Therapeutin ermunterte dabei ihre Patientin, ihre eigenen Grenzen stärker wahr- und ernstzunehmen. Auch spielten schmerzhafte Erlebnisse aus der Kindheit eine Rolle. Christa hatte diese Ereignisse verdrängt, aber letztlich nie vergessen. Mit Hilfe der Technik EMDR, die aus der Traumatherapie kommt, hat Christa nun diese Ereignisse und die damit einhergehenden Verletzungen verarbeitet. 

Neurofeedback bei ADHS – nachhaltig, spielerisch, messbar

Beim Neurofeedback lernen Betroffene von ADHS und ADS spielerisch, sich auch über längere Zeit zu konzentrieren. Dabei sind die Fortschritte unmittelbar messbar, auch langfristig werden sie gut dokumentiert. Indem der Klient für längere Zeit Konzentration trainiert, kann er sich immer schneller und leichter in diesen Zustand versetzen. Nach 20 bis 40 Stunden Training ist der Zustand sicher abrufbar, auch in anderen Zusammenhängen, wie beispielsweise in der Schule. 

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Messbar

Eigentlich ist es ganz simpel: Der Klient trainiert den gewünschten Zustand. Dieser Zustand wird mithilfe eines Balkens angezeigt, deshalb weiß der Klient, ob er den angestrebten Zustand gerade erfolgreich trainiert oder eben nicht. Ist der Balken grün, bewegt sich die entsprechende Hirnfrequenz in dem Bereich, der angestrebt wird. So kann der Klient selbst leicht erkennen, ob er sein Lernziel erreicht. 

Er probiert selbst aus, welche Gedanken, Gefühle, innere Bilder etc. er heraufbeschwören muss, um den Trainingszustand zu erreichen. Das ist individuell verschieden. So trainiert Maria die mittlere Frequenz „SMR“, die für sensomotorische Ruhe und entspannte Konzentration steht, indem sie sich auf den Balken selbst konzentriert und ihre Augen darauf richtet. Christopher ist leidenschaftlicher Comiczeichner, er steigert seine Konzentration, wenn er sich seinen Zeichenblock vorstellt. Im weiteren Verlauf des Trainings vereinbaren wir, dass er ein Foto seines Zeichenblocks in seine Federtasche legt. Fällt sein Blick im Unterricht darauf, dann unterstützt dieser Anker seine Konzentration. Entspannungstraining funktioniert häufig, indem bestimmte Bereiche des Körpers bewusst entspannt werden oder indem der Klient auf die Atmung achtet.


Spielerisch

Bleibt der Balken grün, dann läuft die Animation, der Film oder die Musik weiter. So bekommt der Klient sofort die Rückmeldung „Es läuft!“. Stockt das ausgewählte Medium, dann ist das Lernziel gerade nicht erreicht worden. Auch diese Rückmeldung ist wichtig, denn wir lernen auch und insbesondere durch Fehler – das gilt auch für das Neurofeedback. Ich stelle das Lernziel immer so ein, dass es höchstens zu 90 Prozent der Zeit erfüllt wird. Sonst ist der Lerneffekt nicht gegeben. Neurofeedback-Training kann für Kinder und Heranwachsende (und natürlich auch für Erwachsene) spielerisch gestaltet werden, sodass sie auch die Motivation haben, dieses Training über längere Zeit durchzuführen. Diese Motivation ist hier besonders wichtig, denn das Training ist anstrengend! 

 

Was trainieren wir bei ADHS und ADS?

In den allermeisten Trainings kommen mehrere Frequenzen vor. Bei ADS und ADHS steht natürlich die Konzentration im Vordergrund. Häufig neigen Betroffene dazu, besonders schnelle Frequenzen, die auch für Stress und Angst stehen, im Konzentrationsfall zu aktivieren. Deshalb trainiere ich oft mit meinem Klienten die schnellen Frequenzen nach unten, die mittleren Frequenzen nach oben und die langsamen Frequenzen, die beispielsweise für Entspannung und Träume zuständig sind, bei Bedarf etwas nach unten. Mir ist es wichtig, dass die Klienten verstehen, worum es im Training geht und was sie dazu beitragen können, dass sie auch in vielen Jahren noch von diesem Training profitieren können. Deshalb erläutere ich das Vorgehen und stehe gerne für Fragen zur Verfügung.

 

Nachhaltig

Trainiert der Klient ausreichend oft und lange und setzt er das Gelernte auch regelmäßig im Alltag um, so kann er auch langfristig davon profitieren. Denn er lernt oder verbessert nicht nur eine bestimmte Fähigkeit. Das Training verändert die „Hardware“ des Gehirns – vielleicht entstehen neue Verbindungen, oder die Ausschüttung von eines wichtigen Botenstoffs wie Dopamin verbessert sich. Ich vergleiche diesen Prozess gerne mit einem Muskeltraining: Man muss eine Weile dran bleiben, dann wachsen die Muskeln. Wenn man diese dann auch regelmäßig einsetzt, bleiben sie in dem Umfang erhalten. Selbst wenn sie eine Zeitlang vernachlässigt werden, können sie nach kurzer Zeit den bekannten Zustand wieder erreichen - so ist es manchmal nötig, nach ein paar Jahren das Training mit wenigen Sitzungen wieder aufzufrischen.